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  • Linus Graber
  • 13. Juni 2025

Aktualisiert: 20. Juni 2025

Turbulente Zeiten – Der neue Dokumentarfilm zeigt John Lennon und Yoko Ono in ihrem ersten Jahr in den USA – zwischen Protesten, Skandalen und dem Finden der eigenen Rolle.

Yoko Ono und John Lennon beim «One to One»-Konzert im Madison Square Garden in New York.
Yoko Ono und John Lennon beim «One to One»-Konzert im Madison Square Garden in New York.

Als großer Beatles-Fan bin ich in einer Sache einfach gestrickt: Wenn ein Film verspricht, nie zuvor gesehene Archivaufnahmen der Band zu veröffentlichen oder altes Material zu restaurieren, bin ich am Start. Manchmal mündet diese Bereitschaft in milder Enttäuschung, wie etwa jüngst beim von Martin Scorsese für Disney+ produzierten Dokumentarfilm «Beatles '64», welcher die ersten drei Wochen der Beatles in Amerika und ihren damaligen kulturellen Einfluss porträtiert. Dieser Fokus auf nur einen kleinen Abschnitt der Band hört sich interessant an, mündete allerdings in einen Film, der nicht viel Neues zu erzählen hatte und mit unzähligen Talking Heads die Zeit zu überbrücken versuchte.

 

Das Konzept, sich auf einen kleinen Zeitabschnitt zu fokussieren, verfolgt auch der Film «John & Yoko: One to One», welcher aktuell in den Kinos läuft. Mitproduziert vom Sohn Sean Lennon, beleuchtet der Film John Lennons und Yoko Onos Leben in New York im Jahr 1972. Der Ausgangspunkt bildet das Wohltätigkeitskonzert «One to One», Lennons letztes abendfüllendes Konzert vor seinem Tod. Die restaurierten Aufnahmen dieses Konzerts werden vermischt mit Archivaufnahmen dieser Zeitperiode – nicht nur von Lennon und Yoko, sondern auch vom Aktivismus gegen den Krieg in Vietnam, Richard Nixons Präsidentschaft und sonstigen Zeitdokumenten, etwa in Form von Werbungen.


Anders als in «Beatles '64», wo alte Musikerinnen und Musiker in der Erinnerung schwelgen, ihr erstes Beatles-Album gekauft zu haben, schafft es das Regieduo Kevin MacDonald und Sam Rice-Edwards durch die Montage einen Einblick in das Amerika von 1972 zu geben. Dieses ist geprägt von einem Krieg auf einem anderen Kontinent, einem republikanischen Präsidenten, der wiedergewählt werden will, Aktivisten wie Jerry Rubin und Allen Ginsberg, und natürlich John Lennon und Yoko Ono, die frisch von London ins Village nach New York gezogen sind und nun an vorderster Front Teil des kulturellen Wandels sein wollen.


Der eigentliche Aufhänger des Films, das «One to One»-Konzert, rückt schnell in den Hintergrund. Vielmehr will uns der Film das Porträt einer Nation vermitteln, die sich im Zwiespalt befindet. Es werden Aufnahmen aus Vietnam gezeigt, Nixon, der von der Bevölkerung gefeiert wird, und Demonstranten auf der Strasse. Dabei liegt der Bezug zur aktuellen Weltlage nicht fern (Palästina und Donald Trump) – eine Beobachtung, derer sich die Filmemacher mit grosser Wahrscheinlichkeit bewusst waren.


Das Künstlerpaar zog in eine kleine Wohnung ins Greenwich Village.
Das Künstlerpaar zog in eine kleine Wohnung ins Greenwich Village.

Das Ziel des Films ist es schlussendlich aber nicht, die Amtszeit von Donald Trump mit der Nixon-Ära gleichzusetzen, auch wenn dieses Gefühl immer wieder mitschwingt. Es geht darum, welchen Platz John und Yoko inmitten dieser Unruhen einnehmen. Dieser Frage muss sich auch das Paar stellen. Neu in New York, freunden sich die beiden schnell mit Künstlern, Aktivisten und Intellektuellen an. Man sieht, wie Lennon und Ono helfen wollen – etwa indem sie Jerry Rubin in eine Talkshow holen oder bei Demonstrationen auftreten. Gleichzeitig wirken sie aber immer wieder etwas orientierungslos. Über neu veröffentlichte Telefonate erfahren wir von einer nie zustande gekommene Konzerttour, in welcher Lennon in jeder auf der Tour besuchten Stadt eine gewisse Anzahl Häftlinge auf Kaution freikaufen wollte. Das Telefonat zwischen Lennon und seinem damaligen Manager Allen Klein wirkt zeitweise fast absurd – etwa in einem Moment, in welchem sie darüber diskutieren, wie sie die Auswahl der freizukaufenden Häftlinge treffen wollen. Klein schlägt vor, einfach alphabetisch von A nach Z zu gehen; Lennon ist sich noch unsicher, wie die Auswahl getroffen werden soll, findet aber die Idee schon mal «fucking great». Lennon und Ono wollen einen produktiveren Beitrag an den Aktivismus leisten, statt nur ihrer Kunst. Ganz so einfach ist das für die beiden aber nicht.


Lennon und Ono wollen einen produktiveren Beitrag an den Aktivismus leisten, statt nur ihrer Kunst. Ganz so einfach ist das für die beiden aber nicht. Oft handeln sie überstürzt und wirken in den politischen Unruhen fast etwas verloren . Wirklich kritisch wird der Film mit Lennon und Ono aber nicht – was nicht zuletzt an der Mitwirkung von Sohn Sean Lennon liegen dürfte. Lennons Worte im Song «Mother», den er auch am «One to One»-Konzert singt, in denen er seinen Vater anschuldigt, ihn verlassen zu haben, wirken zynisch, wenn man bedenkt, dass Lennon für seinen Sohn aus erster Ehe, Julian Lennon, fast nie anwesend war.


Der Fokus des Films liegt allerdings auch ganz woanders. Im Gegensatz zu «Beatles '64» gelingt es «John & Yoko: One to One» durch toll zusammengeschnittenes Archivmaterial einen ganz bestimmten zeitlichen Einblick zu gewähren – nicht nur in das Leben John Lennons und Yoko Onos, sondern auch in die Geschichte Amerikas. Nicht nur Beatles- und Lennon-Fans ist dieser Film wärmstens zu empfehlen, sondern auch all jenen, die angesichts der aktuellen Ereignisse mal wieder eine historische Auffrischlektion benötigen.






 
 
 
  • Linus Graber
  • 9. Juni 2025

Das Erbe und die Kunst – In seinem neusten Film verführt Wes Anderson ins fiktive Phönizien – und zeigt sich dabei überraschend persönlich.

Anatole "Zsa-Zsa" Korda (Benicio Del Toro) will das seine Tochter Liesl (Mia Threapleton) sein Industrieimperium übernimmt.
Anatole "Zsa-Zsa" Korda (Benicio Del Toro) will das seine Tochter Liesl (Mia Threapleton) sein Industrieimperium übernimmt.

Nur wenige Filmschaffende besitzen eine so deutliche künstlerische Handschrift wie Wes Anderson. Dies hat zur Folge, dass der Regisseur in der Öffentlichkeit sehr umstritten ist: Manche halten ihn für einen der grossartigsten Regisseure unserer Zeit, andere für einen Hochstapler, dessen markanter Stil vom fehlenden Inhalt seiner Filme ablenken soll. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Auch wenn sich viele an seinem Stil mittlerweile sattgesehen haben, darf man nicht vergessen, dass Wes Andersons bilderbuchhafte Filmästhetik eine willkommene Abwechslung zum Hollywood-Einheitsbrei war – bzw. immer noch ist. Gleichzeitig wundert es nicht, dass viele Zuschauer*innen nach über 20 Jahren mehr vom Regisseur erwarten als symmetrische Bilder, hübsche Pastellfarben und trockenen Galgenhumor.


Wer sich also mit einem Wes-Anderson-Burnout konfrontiert sieht, dem dürfte «Der phönizische Meisterstreich» (OT «The Phoenician Scheme») möglicherweise Erlösung bringen. Keine Frage: Der Film ist durch und durch ein Wes-Anderson-Film – mit all den bereits erwähnten, typischen Eigenschaften. Gleichzeitig ist «Der phönizische Meisterstreich» aber persönlicher, politischer und auch lustiger als viele seiner bisherigen Filme.


Im Zentrum der Geschichte steht der fiktive Industriemagnat Anatole "Zsa-Zsa" Korda, gespielt von Benicio Del Toro. Als er sich nach einem erneuten Attentatsversuch auf sein Leben mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert sieht, beschliesst er, im fiktiven Phönezien ein grossangelegtes Infrastrukturprojekt durchzusetzen, welches seinen Reichtum absichern soll. Als dieses Projekt von einer Geheimkommission gefährdet wird, bricht Zsa-Zsa nach Phönezien auf, um mit den Projekt-Investoren eine Überbrückungsfinanzierung zu verhandeln. Dabei nimmt er seine Tochter mit – die angehende Nonne Liesl (Mia Threapleton), die er gleichzeitig zu seiner alleinigen Erbin ausbilden will – sowie den norwegischen Privatlehrer und Insektenforscher Bjorn (Michael Cera).


Das Trio von Benicio Del Toro, Mia Threapleton und Michael Cera führt grossartig durch den Film.
Das Trio von Benicio Del Toro, Mia Threapleton und Michael Cera führt grossartig durch den Film.

Oberflächlich betrachtet könnte dieser Film schnell herausfordernd wirken: Finanzielle Verhandlungen über ein Infrastrukturprojekt hören sich im ersten Moment nicht wie eine besonders spannende Handlung an. In typischer Wes-Anderson-Manier wird jedoch durch Situationskomik durch den Film geleitet, sodass die Handlung nie trocken wirkt. Zum einen gelingt das durch den grossartigen Supporting Cast, welcher mal wieder von Starpower nur so strotzt (Tom Hanks, Bryan Cranston, Scarlett Johansson, Bill Murray – um nur ein paar zu nennen). Zum anderen aber auch durch das Zusammenspiel der drei Figuren im Zentrum. Die Gespräche zwischen Zsa-Zsa, der sich seiner eigenen Verwerflichkeit nicht nur bewusst ist, sondern sie vollumfänglich annimmt, und seiner Tochter Liesl, die sich mit ihrer geistlichen Hingabe der weltlichen Korruption ihres Vaters entgegenstemmt, sind nicht nur humoristisch unterhaltsam, sondern tatsächlich auch effektiv darin, eine allmähliche Regenerierung eines gebrochenen Vater-Tochter-Verhältnisses aufzubauen, um welches man sich kümmert. Ergänzt wird dieses Verhältnis durch Michael Ceras Figur, welche als Brücke zwischen den beiden eine willkommene, auflockernde Rolle einnimmt. Daraus ergibt sich ein Film, dessen Inhalt weniger durch die Handlung, sondern mehr durch die Figuren kommuniziert wird.


Immer mal wieder hat Zsa-Zsa Visionen vom Himmel, in welchem er etwa von seiner eigenen Mutter nicht mehr erkannt wird. Diese Einschübe verleihen dem Film eine existenzialistische Note – aber auch etwas sehr Persönliches. Was will man der Nachwelt hinterlassen, und kann man am Ende auf das stolz sein, was man war? Zsa-Zsas Ambition, mit seinem Industrieimperium ein Erbe für die Nachwelt zu schaffen, kann auch als künstlerischer Impuls gelesen werden, vor dem Tod ein Werk für die Ewigkeit zu schaffen. Ein derart selbstreflektierter Blick auf das eigene Schaffen ist ungewohnt vom 56-jährigen Regisseur, doch genau das macht «The Phoenician Scheme» zu einem seiner interessanteren Werke.


In gewohntem Stil: Wes Andersons Ästhetik ist unverwechselbar.
In gewohntem Stil: Wes Andersons Ästhetik ist unverwechselbar.

Zuschauer*innen, die mit vergangenen Wes-Anderson-Filmen Mühe hatten, werden wahrscheinlich auch mit diesem Film ihre Probleme haben. Trotz der bereits herausgestellten Qualitäten macht der Film insgesamt zu wenig, um ihn aus dem Gesamtwerk des Regisseurs herauszuheben. Man sieht den Anfang einer möglichen Entwicklung, aber noch keinen voll ausgereiften Gedanken. Auch visuell sticht der Film schlussendlich zu wenig heraus, um sich von seinen anderen Projekten wirklich abzuheben. Wer allerdings generell seinem Stil etwas abgewinnen kann, dem würde ich den Besuch im Kino wärmstens empfehlen.






 
 
 
  • Linus Graber
  • 18. Apr. 2025

Aktualisiert: 9. Juni 2025

Tanz der Teufel – Der fünfte Spielfilm von Ryan Coogler hat zwar seine Ecken und Kanten, doch er macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Der Abend im Juke Joint nimmt rasch eine unheimliche Wendung.
Der Abend im Juke Joint nimmt rasch eine unheimliche Wendung.

In den letzten zehn Jahren gelang Regisseur Ryan Coogler etwas Bemerkenswertes: In einer Zeit, in welcher die Regiearbeit bei grossen Franchisefilmen meistens hinter der Uniformität der Marke und den Entscheidungen der Produzenten verborgen bleibt, gelang es Coogler, mit «Creed» und «Black Panther» zwei grossen Blockbustern seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Man durfte sich also auf «Blood & Sinners» freuen – sein fünftes Regiewerk und nach zwölf Jahren seine erste Arbeit, die nicht auf bereits bestehendem «Intellectual Property» basiert. Sogar das Drehbuch schrieb Coogler selbst. Das Ergebnis ist eine Wundertüte, die trotz Ecken und Kanten Hoffnungen darauf weckt, was Coogler abseits der Franchisemaschinerie noch so alles bewerkstelligen wird.


Doch zuerst zur Handlung. «Blood & Sinners» (OT: «Sinners») ist grob angelegt in den 1930er-Jahren und handelt von den Zwillingsbrüdern Smock und Stack (beide Michael B. Jordan), die nach ihrer Zeit als kriminelle Handlanger in Al Capones Chicago in ihre Heimat in Mississippi zurückkehren, um dort einen Juke Joint, also eine Musikkneipe, zu eröffnen. Mit ihrem Geld aus Chicago kaufen sie sich eine alte Scheune und holen ihren Cousin Sammie ins Boot (Miles Caton in seinem Spielfilmdebüt), welcher sich rasch als begabter Bluesänger herausstellt. Bereits am selben Abend eröffnen die Brüder ihr Lokal mit grossem Erfolg. Doch die Bluesmusik lockt nicht nur Tanzfreudige an, sondern auch andere, blutrünstige Gestalten. Schon bald stehen drei unscheinbare Personen vor der Scheune, die höflich bitten, eingelassen zu werden …


Wer «Blood & Sinners» mit möglichst wenig Vorwissen sehen möchte, dem rate ich, hier nicht weiterzulesen. Wer aber bereits auf den Trailer oder sonstige Presseartikel gestossen ist, dem dürfte der Twist dieses Films bereits bekannt sein: Das Trio, angeführt vom charmanten Remmick (Jack O’Connell), sind keine vorbeistreunenden Folkmusiker, sondern Vampire.


Ein Vampirethriller also à la «From Dusk Till Dawn» im Setting des frisch von der Sklaverei befreiten amerikanischen Südens, unterlegt mit den Klängen des Deltablues? Hört sich erst mal ganz schön gut an. Und viele Elemente dieser Gleichung gehen auch tatsächlich ganz gut auf. Inszenatorisch ist das, was wir in der ersten Stunde erleben, ganz grosse Klasse. Bevor der Vampirabend im Juke Joint nämlich losgeht, nimmt uns Coogler mit in ein Mississippi der 1930er-Jahre, das dank Kamerafrau Autumn Durald Arkapaw und den IMAX-Aufnahmen nicht nur atemberaubend aussieht, sondern durch die Liebe zum Detail einen förmlich in den Film hineinzieht. In der ersten Stunde treffen die Brüder alte Bekannte, Freunde und Liebhaberinnen. Der Film nimmt sich Zeit, diese Figuren einzuführen – was sich in der zweiten Hälfte auszahlt. Gleichzeitig lernen wir dadurch das Milieu kennen, in welchem diese Figuren leben und aufgewachsen sind. Ein Amerika, in welchem die Sklaverei zwar abgeschafft wurde, die Zweiklassengesellschaft aber noch immer stark verankert ist. Der weisse Herr ist nicht mehr direkt sichtbar, doch die Arbeit auf dem Baumwollfeld geht weiter. Dieser ewige Kampf der schwarzen Bevölkerung ist eine Thematik, welche sich – wie auch in den bisherigen Filmen von Coogler – durch den gesamten Film zieht.


Sie ist auch präsent im Blues, einer Musikrichtung, die genau aus diesen Verhältnissen entstanden ist. Musik ist ein zentrales Element von «Blood & Sinners» – handlungstechnisch wie auch thematisch. Mit der Musik wird eine Geschichte der kulturellen Abgrenzung und Assimilation erzählt. In der sicherlich eindrucksvollsten Sequenz des Films sehen wir, wie Musik Vergangenes und Zukünftiges vereint, Kulturen verbindet und förmlich das Raum-Zeit-Kontinuum sprengt. Miles Caton, der hier sein Spielfilmdebüt gibt, beeindruckt mit seiner Stimme, während die Filmmusik von Ludwig Göransson («Oppenheimer») bereits zu den Favoriten des Jahres gezählt werden darf.


Nicht nur Michael B. Jordan glänzt in seiner Doppelrolle: Der Film hat ein grosses Ensemble mit starken Figuren.
Nicht nur Michael B. Jordan glänzt in seiner Doppelrolle: Der Film hat ein grosses Ensemble mit starken Figuren.

Coogler schafft den Aufbau so gut, dass man – selbst nachdem man nach der Hälfte des Films noch keine Vampire gesehen hat – trotzdem am Ball bleibt. Leider bleibt ein Grossteil dieses Potenzials in der zweiten Hälfte liegen. Zwar werden die Vampire gut eingeführt und sind wieder einmal erfrischend konventionell (Angst vor Knoblauch, Tod durch Holzpfähle etc.), doch der Film bleibt nach ihrem Auftauchen etwas auf der Stelle stehen. Der Rest der Handlung bietet wenig Überraschung, und das grosse Finale wirkt fast etwas überstürzt. Die Bedrohung durch die Vampire wird schnell als generisches Action-Setpiece abgehandelt. Auch der Schnitt wirkt immer mal wieder etwas unbeholfen und zieht den Film gegen Ende mit wiederholenden Rückblenden unnötig in die Länge.


Das Resultat ist ein durchzogenes Werk, das viele interessante Ansätze liefert, allerdings nicht überall überzeugen kann. Teils liegt das vielleicht an Cooglers inszenatorischer Unerfahrenheit im Horrorgenre. Nichtsdestotrotz ist «Blood & Sinners» ein interessantes Werk – ein Ideenmix, für den sich der Besuch im Kino lohnt. Gerne mehr Vampirfilme, gerne mehr Michael B. Jordan (der hier in der Doppelrolle absolut überzeugt) und gerne mehr Ryan Coogler ausserhalb von Franchisefilmen.






 
 
 
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